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Aktionen in Freising Zurück

Zahlreiche ehemalige politische Gefangene und von Menschenrechtsverletzungen bedrohte Personen sind der Überzeugung, dass die Aktionen von Amnesty International einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung ihrer Lage geleistet haben. So zeigen die weltweiten Aktionen von Amnesty International in gut einem Drittel der aufgegriffenen Fälle spürbare Wirkung: Gefangene werden freigelassen, Hinrichtungen ausgesetzt, Todesurteile umgewandelt. Ärzte, Rechtsanwälte oder Angehörige können zuvor isolierte Gefangene besuchen.

Kein Staat setzt sich gerne dem Vorwurf aus, für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich zu sein. Deshalb erzeugt erst das fortgesetzte, weltweite und öffentliche Anprangern von Menschenrechtsverletzungen den notwendigen politischen Druck, damit der Missbrauch endet.

Und genau darum zählt Ihre Stimme!

Unser Aktions-Logbuch:   
Unsere Aktionen Zurück
 
5. Mai 2018

Wieder einmal findet unser alljährlicher Amnesty-Büchermarkt in der Freisinger Innenstadt statt.

Seit dem 9. April nehmen wir gerne Ihre Bücherspenden an. Bitte bringen Sie neue und gut erhaltene, überzählige Bücher zu unserer Sammelstelle bei

Franz Friedel
Laubsängerweg 2
85356 Freising-Lerchenfeld



 
7. April 2018

56 Protestpostkarten aus unserer öffentlichen Appellaktion gingen an den ägyptischen Präsidenten al-Sisi. Die einzige Klinik im Land, die gefolterte Menschen behandelt - das Nadeem-Zentrum für die Rehabilitierung von Opfern von Gewalt und Folter - wurde von der Regierung geschlossen, zwei der Leiterinnen erhielten Reiseverbote

Schläge, Elektroschocks, Herausreissen der Fingernägel - Folter durch Sicherheitskräfte ist Alltag in Ägypten. Doch Präsident al-Sisi leugnet dies, anstatt konsequent gegen die verbreiteten Menschenrechtsverletzungen durch seine Polizeikräfte vorzugehen. Statt dessen schlossen die Behörden die einzige Klinik, die in Ägypten Opfer von Folter behandelt.

Der Fall ist ein exemplarisches Beispiel für die Hetzjagd auf Menschenrechtsaktivisten, Regierungskritiker und Andersdenkende in Ägypten. Zehntausende Menschen wurden seit 2013 aus politischen Gründen inhaftiert. Ein neues NGO-Gesetz verbietet Organisationen jegliche Aktivitäten, die nicht von der Regierung genehmigt wurden. Es droht das Ende einer unabhängigen Zivilgesellschaft. Doch die unbeugsamen Frauen des Nadeem-Zentrums und viele andere mutige Bürgerinnen und Bürger nehmen das nicht hin. Sie machen weiter und halten so die Hoffnung auf ein Ägypten am Leben, in dem die Menschenrechte geachtet werden.


 
3. März 2018

72 Unterschriften für unsere öffentliche Appellaktion an den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu zugunsten des Menschenrechtsverteidigers Munther Amira.

Der palästinensische Menschenrechtsverteidiger und Koordinator des "Popular Struggle Coordination Committee" (PSCC), Munther Amira, muss sich wegen friedlicher Teilnahme an Protesten vor einem israelischen Militärgericht verantworten.

Munther AmiraMunther Amira ist ein palästinensischer Flüchtling aus Deir Aban in der Nähe von Jerusalem. Er lebt im Aida-Flüchtlingslager nahe Bethlehem und arbeitet dort als Sozialarbeiter und Direktor des Jugendbegegnungszentrums. Er wurde am 27. Dezember 2017 von israelischen Soldaten festgenommen, als er friedlich an einer Protestveranstaltung teilgenommen hatte, auf der die Freilassung der Aktivistinnen Ahed und Nariman Tamimi gefordert wurde.

Am 16. Januar ordnete das Militärgericht in Ofer im besetzten Westjordanland an, Munther Amira gegen Kaution freizulassen. Seine Freilassung wurde jedoch um 72 Stunden verzögert, damit die Militärstaatsanwaltschaft dagegen Rechtsmittel einlegen konnte, was am 18. Januar erfolgte. Am 1. Februar entschied das militärische Berufungsgericht dann, Munther Amira bis zum Ende seines Verfahrens in Haft zu behalten. Nach Berichten des Palestine News Network verlängerte das Militärgericht in Ofer am 21. Februar die Inhaftierung von Munther Amira bis zum 12. März 2018.

Einige der Vorwürfe, die gemäss der israelischen Militärverordnung 101 gegen ihn erhoben werden, wie z. B. die "Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration", sind keine international als Straftat anerkannten Handlungen. Amnesty International fordert die umgehende und bedingungslose Freilassung von Munther Amira, da er ein gewaltloser politischer Gefangener ist, der nur aufgrund der Wahrnehmung seiner Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit inhaftiert ist.


 
3. Februar 2018

70 Unterschriften für unsere öffentliche Appellaktion an den kirgisischen Präsidenten zugunsten des Menschenrechtsverteidigers Azimjan Askarov.

Azimjan AskarovAzimjan Askarov verbüsst eine lebenslange Haftstrafe. Er war 2010 in einem Prozess, der nicht den internationalen Standards für faire Gerichtsverfahren entsprach, wegen Munitionsbesitzes und Beihilfe zu Mord in zwei Fällen angeklagt worden.

Nach Ansicht von Amnesty sind die Anschuldigungen gegen Azimjan Askarov konstruiert und zielen darauf ab, seine rechtmässige Menschenrechtsarbeit zu unterbinden. Der ihm vorgeworfene Mord an einem Polizisten wurde im Juni 2010 begangen, als der Süden Kirgisistans eine mehrtägige Gewaltwelle erlebte. Azimjan Askarov ist ethnischer Usbeke und Direktor der unabhängigen Menschenrechtsorganisation Vozdukh ("Luft"). Er filmte und fotografierte die Gewalt, die Tötungen und Brandanschläge, von denen vor allem ethnische Usbeken betroffen waren. Seinen Angaben zufolge wurde er in den ersten drei Tagen der Haft brutal geschlagen, um ihn zu zwingen, den Mord an einem Polizisten "zu gestehen" und andere Personen zu belasten. Diese Foltervorwürfe wurden bis heute nicht gründlich untersucht. Azimjan Askarov wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

Der UN-Menschenrechtsausschuss hat hingegen anerkannt, dass Azimjan Askarov gefoltert wurde, dass seine Inhaftierung willkürlich ist, seine Haftbedingungen zeitweise unmenschlich waren und dass ihm kein faires Verfahren gewährt wurde. Amnesty International betrachtet Azimjan Askarov als gewaltlosen politischen Gefangenen, der nur wegen seiner friedlichen Menschenrechtsarbeit inhaftiert ist.


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Die Mitglieder von Amnesty International setzen sich aktiv für die Einhaltung der Menschenrechte ein. Sie engagieren sich in den lokalen Gruppen und sonstigen Strukturen des Vereins.

Amnesty-Mitglieder zahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von € 60 (€ 30 für Schüler, Studierende und Erwerbslose). Die aktiven Mitglieder unserer Gruppe sind von diesem Beitrag befreit, da sie ihren persönlichen Einsatz in der Gruppe leisten.

Kommen Sie einfach zu unserem Info-Stand oder zum nächsten Gruppentreffen.

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Amnesty International ist eine basisdemokratische Mitgliederorganisation. Als oberstes Beschlussorgan der deutschen Sektion legt die Jahresversammlung der Amnesty-Mitglieder die Politik der Sektion fest und wählt den ehrenamtlichen Vorstand, der diese Entscheidungen vertritt und umsetzt. Das hauptamtliche Sekretariat der Sektion unter Leitung der Generalsekretärin unterstützt den Vorstand im Tagesgeschäft.

Die internationale Politik von Amnesty International wird in vergleichbarer Weise bestimmt: Die weltweiten AI-Sektionen entsenden Delegierte in eine Internationale Ratstagung, deren Beschlüsse vom Internationalen Exekutivkomitee (Vorstand) umgesetzt werden. Das hauptamtliche Internationale Sekretariat ist verantwortlich für die weltweite Recherche, Kampagnen-Organisation und Öffentlichkeitsarbeit.


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Auf unseren monatlichen Gruppentreffen planen wir unsere Arbeit, bereiten wir unsere Aktionen in Freising vor und sprechen über vieles, was uns interessiert. Wollen Sie uns kennen lernen? Dann würden wir uns freuen, Sie bei einem unserer nächsten Treffen begrüssen zu können.


Unsere nächsten Gruppentreffen:

Mittwoch, 18. April 2018, 19 Uhr

und

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19 Uhr



Treffpunkt im Haus der Vereine, FreisingUnsere monatlichen Treffen finden im Haus der Vereine, Raum 304/305, im Major-Braun-Weg 12, 85354 Freising, statt - am dritten Mittwoch jeden Monats um 19 Uhr.

Klicken Sie auf die Karte rechts, um den Weg zu unserem Treffpunkt in Freising zu sehen.


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