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Aktionen in Freising Zurück

Zahlreiche ehemalige politische Gefangene und von Menschenrechtsverletzungen bedrohte Personen sind der Überzeugung, dass die Aktionen von Amnesty International einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung ihrer Lage geleistet haben. So zeigen die weltweiten Aktionen von Amnesty International in gut einem Drittel der aufgegriffenen Fälle spürbare Wirkung: Gefangene werden freigelassen, Hinrichtungen ausgesetzt, Todesurteile umgewandelt. Ärzte, Rechtsanwälte oder Angehörige können zuvor isolierte Gefangene besuchen.

Kein Staat setzt sich gerne dem Vorwurf aus, für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich zu sein. Deshalb erzeugt erst das fortgesetzte, weltweite und öffentliche Anprangern von Menschenrechtsverletzungen den notwendigen politischen Druck, damit der Missbrauch endet.

Und genau darum zählt Ihre Stimme!

Unser Aktions-Logbuch:   
Unsere Aktionen Zurück
 
6. Juli 2019

Spenden in Höhe von €241 für unsere weltweite Menschenrechtsarbeit sind bei unserer alljährlichen Sammlung in der Freisinger Innenstadt zusammengekommen. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern.

45 Unterschriften für unsere öffentliche Petition an den griechischen Justizminister wegen der mangelhaften Untersuchung des gewaltsamen Todes von Zak Kostopoulos.

Zak Kostopoulos setzte sich bis zu seinem Tod für die Rechte von LGBTI und HIV-positiven Personen in Griechenland ein. Er starb am 21. September 2018 in Athen infolge eines gewaltsamen Übergriffs. Nachdem er durch zwei Zivilpersonen brutal zusammengeschlagen worden war, wurde er anschliessend gewaltsam von Angehörigen der Polizei festgenommen, als er bereits leblos am Boden lag. Obwohl das forensische Gutachten zu dem Schluss kam, dass er an seinen zahlreichen Verletzungen gestorben ist, wurden die strafrechtlichen Ermittlungen und Disziplinarverfahren äusserst mangelhaft durchgeführt.


 
1. Juni 2019

Unser alljährliche Amnesty-Büchermarkt am Freisinger Marienplatz erbrachte Spenden in Höhe von €870. Herzlichen Dank an alle Spender und begeisterten Bücherfreunde.


 
4. Mai 2019

102 Unterschriften für unsere öffentliche Appellaktion an den Präsidenten von Sri Lanka, Maithripala Sirisena, gegen die Hinrichtung von 13 zum Tode verurteilten Personen.

Nach 43 Jahren ohne Exekutionen plant Präsident Maithripala Sirisena nun offenbar, diese Praxis wieder einzuführen. Die Identität der Verurteilten wird geheim gehalten, und Informationen über ihre jeweiligen Fälle sind nicht bekannt. Man weiss nicht, ob die Todeskandidaten faire Gerichtsverfahren und Zugang zu Rechtsbeiständen erhalten haben, und ob sie die Möglichkeit hatten, Gnadengesuche einzureichen. Die letzte Hinrichtung in Sri Lanka fand im Jahr 1976 statt.


 
6. April 2019

102 Unterschriften für unsere öffentliche Appellaktion an den iranischen Staatschef Ali Khamenei zugunsten der Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh.

Die im Evin-Gefängnis in Teheran inhaftierte Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh wurde in Abwesenheit zu 33 Jahre Haft und 148 Stockhiebe verurteilt. Bereits im September 2016 war sie zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die gegen sie erhobenen Vorwürfe stehen zum Teil mit ihrer Kritik am iranischen Verschleierungsgesetz in Verbindung. Rechtmässige Aktivitäten, die von den Behörden als "Beweise" gegen Nasrin Sotoudeh angeführt werden, sind: Kritik an dem Gesetz zum obligatorischen Tragen des Hidschab; Ablegen ihres Kopftuchs bei Gefängnisbesuchen; und Medieninterviews zum Thema gewaltsame Festnahme und Inhaftierung von Frauen, die sich gegen die obligatorische Verschleierung wenden.

Nasrin Sotoudeh hat keine Straftat begangen, sondern sich lediglich friedlich für die Menschenrechte eingesetzt. Amnesty International betrachtet sie als eine gewaltlose politische Gefangene, die sich nur wegen ihrer friedlichen Menschenrechtsarbeit in Haft befindet. Amnesty fordert von der iranischen Justiz, dass sie bis zu ihrer Freilassung regelmässigen Kontakt mit ihrer Familie und einem Rechtsbeistand ihrer Wahl aufnehmen kann.

Amnesty International fordert von der iranischen Regierung weiterhin, die Kriminalisierung von Frauenrechtlerinnen ein, einschliesslich derjenigen, die gegen die obligatorische Verschleierung protestieren, einzustellen, sowie umgehend Schritte zur Abschaffung des Verschleierungsgesetzes zu unternehmen.


 
2. März 2019

103 Unterschriften für unsere öffentliche Appellaktion an König Salman von Saudi-Arabien zugunsten von fünf Menschenrechtsverteidigerinnen.

Die drei Feministinnen Loujain al-Hathloul, Iman al-Nafjan und Aziza al-Yousef werden bereits seit Mitte Mai 2018 ohne Anklage von den saudi-arabischen Behörden in Haft gehalten. Sie sind prominente Gegnerinnen des Fahrverbots für Frauen, das 2018 auf ihre Initiative hin endlich aufgehoben wurde. Kurz darauf inhaftierte man sie unter fadenscheinigen Anschuldigungen. Die Aktivistinnen setzen sich für ein Ende der Diskriminierung von Frauen und die Abschaffung der männlichen Vormundschaft in Saudi-Arabien ein.

Im Juli 2018 wurden zwei weitere Menschenrechtsverteidigerinnen festgenommen, Nassima al-Sada und Samar Badawi (Schwester des 2014 zu zehn Jahren Haft und 1000 Stockhieben verurteilten Bloggers Raif Badawi).

Die fünf Frauenrechtlerinnen sollen während der Verhöre sexuell belästigt, gefoltert und in anderer Weise misshandelt worden sein. Amnesty International erfuhr aus drei Quellen, dass mehrere Aktivistinnen wiederholt mit Elektroschocks und Stockhieben gefoltert wurden, sodass sie weder laufen noch richtig stehen konnten. Eine der Frauen wurde einer Zeugenaussage zufolge beim Verhör durch maskierte Personen sexuell belästigt.

Amnesty International befürchtet, dass Loujain al-Hathloul, Iman al-Nafjan, Aziza al-Yousef, Samar Badawi und Nassima al-Sada vor das berüchtigte Sonderstrafgericht SCC gestellt werden, dessen Verfahren oft nicht internationalen Standards für faire Gerichtsverfahren genügen. Amnesty fordert von den saudischen Behörden, die fünf Frauen umgehend und bedingungslos freizulassen. Ausserdem habe die Justiz sicherzustellen, dass die inhaftierten Frauen sofortigen Zugang zu ihren Familien und zu Rechtsbeiständen ihrer Wahl erhalten, und vor Folter oder anderen Misshandlungen geschützt werden.


 
2. Februar 2019

103 Unterschriften für unsere öffentliche Appellaktion an den Innenminister der Republik Mosambik zugunsten des Radio-Journalisten Amade Abubacar.

Amade AbubacarAmade Abubacar, Journalist beim kommunalen Radio Nacedje, wurde am 5. Januar 2019 in der Provinz Cabo Delgado von der Polizei festgenommen. Sie beschlagnahmte sein Handy, legte ihm Handschellen an und brachte ihn auf die Wache des Bezirks Macomia. Zu diesem Zeitpunkt interviewte er Bürger, die vor gewalttätigen Angriffen im Norden von Cabo Delgado geflohen waren. Amade Abubacar wird ohne Kontakt zur Aussenwelt in Haft gehalten, ist bislang nicht offiziell angeklagt worden und hat keinen Zugang zu seinem Rechtsbeistand.

Seit Oktober 2017 töten immer wieder bewaffnete Gruppen Bewohner und Bewohnerinnen in der Provinz Cabo Delgado im Norden von Mosambik. Die Angriffe begannen im Bezirk Mocimboa da Praia im Norden der Provinz. Angehörige extremistischer Gruppen führten koordiniert und zur gleichen Zeit Angriffe gegen Regierungsinstitutionen durch.

Ende 2018 kam es zu einer weiteren Eskalation. Zwischen November und Dezember wurden mehr als acht Angriffe in Dörfern der nördlichen Bezirke der Provinz Cabo Delgado verübt. Bei den Angriffen starben 20 Menschen und über 100 Häuser wurden niedergebrannt. Es ist nicht bekannt, ob die Angriffe politisch motiviert sind, es wurden bisher keine politischen Forderungen erhoben.

Amnesty International fordert von den Behörden, Amade Abubacar umgehend und bedingungslos aus der willkürlichen Militärhaft freizulassen, sicherzustellen, dass er bis zu seiner Freilassung weder gefoltert oder misshandelt wird, und dass ihm regelmässiger Zugang zu seiner Familie und Rechtsbeiständen seiner Wahl gestattet wird. Amnesty fordert von der Regierung von Mosambik, die Sicherheit von Journalisten zu gewährleisten, damit diese ihre Arbeit ohne Angst vor Angriffen, Einschüchterungen, Schikane und Zensur ausüben können.


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Die Mitglieder von Amnesty International setzen sich aktiv für die Einhaltung der Menschenrechte ein. Sie engagieren sich in den lokalen Gruppen und sonstigen Strukturen des Vereins.

Amnesty-Mitglieder zahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von € 60 (€ 30 für Schüler, Studierende und Erwerbslose). Die aktiven Mitglieder unserer Gruppe sind von diesem Beitrag befreit, da sie ihren persönlichen Einsatz in der Gruppe leisten.

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Amnesty International ist eine basisdemokratische Mitgliederorganisation. Als oberstes Beschlussorgan der deutschen Sektion legt die Jahresversammlung der Amnesty-Mitglieder die Politik der Sektion fest und wählt den ehrenamtlichen Vorstand, der diese Entscheidungen vertritt und umsetzt. Das hauptamtliche Sekretariat der Sektion unter Leitung der Generalsekretärin unterstützt den Vorstand im Tagesgeschäft.

Die internationale Politik von Amnesty International wird in vergleichbarer Weise bestimmt: Die weltweiten AI-Sektionen entsenden Delegierte in eine Internationale Ratstagung, deren Beschlüsse vom Internationalen Exekutivkomitee (Vorstand) umgesetzt werden. Das hauptamtliche Internationale Sekretariat ist verantwortlich für die weltweite Recherche, Kampagnen-Organisation und Öffentlichkeitsarbeit.


Gruppentreffen Zurück

Auf unseren monatlichen Gruppentreffen planen wir unsere Arbeit, bereiten wir unsere Aktionen in Freising vor und sprechen über vieles, was uns interessiert. Wollen Sie uns kennen lernen? Dann würden wir uns freuen, Sie bei einem unserer nächsten Treffen begrüssen zu können.


Unser letztes Gruppentreffen vor den Sommerferien:

Mittwoch, 17. Juli 2019, 19 Uhr



Treffpunkt im Haus der Vereine, FreisingUnsere monatlichen Treffen finden im Haus der Vereine, Raum 304/305, im Major-Braun-Weg 12, 85354 Freising, statt - am dritten Mittwoch jeden Monats um 19 Uhr.

Klicken Sie auf die Karte rechts, um den Weg zu unserem Treffpunkt in Freising zu sehen.


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